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Letzte Aktualisierung:
20 März 2001 durch webmaster@usa-reise.de

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Neuere News  (ab Januar 2000)

Dezember 1999

Mit der U-Bahn nach Hollywood
Eingelegter Truthahn und Reisechaos zum US-Erntedankfest

New York vertreibt Obdachlose von den Straßen
Beinahe-Flugzeugkollision in Los Angeles

November 1999

Details der Beratungsgebühren bei Reisebüros
Rauchverbot in Disney Parks

Immer mehr Amerikaner leiden an Fettleibigkeit
Mäuseplage in Disney World
Viel Spaß mit Swissair
Endlich Telefon!

Oktober 1999

Erdbebengefahr in San Francisco steigt
San Francisco beste Großstadt der USA

Ältere News (ab September 1999)


Mit der U-Bahn nach Hollywood

Los Angeles ist ab sofort durch eine neue U-Bahnstrecke mit Hollywood verbunden, die Fahrt mit der "Red Line" dauert ab der Haltestelle Union Station ca. 15 Minuten. Das U-Bahn Netz von L.A. steht zwar erst ganz am Anfang, aber auch Long Beach ist über die "Blue Line" bereits erreichbar. Seit neuestem bietet die Metro Transit Agency (MTA) auch ein Wochenticket an, daß für alle Busse und U-Bahnen gilt. Es kostet ca. 20,- DM.

Eingelegter Truthahn und Reisechaos zum US-Erntedankfest

Fort Worth (dpa) - Das typisch amerikanische Erntedankfest Thanksgiving an diesem Donnerstag ist noch vor Weihnachten das wichtigste Fest in den USA. Es ist ein Fest der Familie, des Gebens und des Reisens.

In Städten und ländlichen Gebieten werden Hunderttausende von Obdachlosen und Armen gespeist. Kirchen und Sozialeinrichtungen veranstalten in Hallen und Zelten riesige Festessen. Ganze Bataillone freiwilliger Helfer sind im Einsatz. Und mehr als 32 Millionen Amerikaner werden am bevorstehenden langen Wochenende Kurzurlaub machen, schätzen die Verkehrsbehörden.

Viele nehmen gleich die ganze Woche frei, denn die meisten Kinder haben Ferien. Flugplätze und Autobahnen sind überfüllt. Am Thanksgiving-Sonntag 1998 waren 2,1 Millionen Flugpassagiere unterwegs - ein Jahresrekord. Beliebte Ziele für Kurzreisen sind auch in diesem Jahr wieder Floridas Ost- und Westküste, die Karibik, die Rocky Mountains zum Skifahren und das Spielerparadies Las Vegas.

Und natürlich gehört zum Thanksgiving der traditionelle Festschmaus: Ein mächtiger Truthahn, der meist mit süßen Kartoffeln, Mais in Käsesahnesoße, Preiselbeeren und einem deftigen Kürbiskuchen verspeist wird. Truthahn wird in den USA auf vielfältige Art zubereitet, je nach Familientradition, Region oder dem Trend des Jahres. Der mächtige Vogel wird gebraten, geschmort, gegrillt, geräuchert oder in Fett frittiert. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

In diesem Jahr macht ein neues Truthahnrezept die Runde, bei dem der große Vogel zunächst wie eine Gurke eingelegt wird, um den Saft in ihm zu versiegeln. Beim «pickled turkey» verbringt der Truthahn seine letzte Nacht vor dem Braten in einem Topf mit Salzwasser und einer Vielzahl von Zutaten, darunter Thymian, Rosmarin, Majoran, Pfeffer, Zwiebeln und Möhren, Butter und Brühe. Im vergangenen Jahr machte ein aus dem Südstaat Louisiana stammendes Rezept Furore, bei dem der Truthahn mit Ente und Hühnerbrust gefüllt, zugenäht und gebraten wird.

Seinen Ursprung hat das amerikanische Erntedankfest bei den Pilgervätern. Die Siedler im damaligen Neuengland hatten es schwer, in der unwirtlichen Neuen Welt zu überleben. Sie feierten mit dem Thanksgiving-Fest jeweils zum Ende des Herbstes eine erfolgreiche Ernte, die für den harten Winter die Nahrung sicherte.

Im Jahr 1863 machte Präsident Abraham Lincoln daraus einen nationalen Feiertag, der seitdem jeweils am letzten Donnerstag im November begangen wird. «In dem Jahr, das gerade zu Ende geht, sind wir mit einer Fülle fruchtbarer Felder und günstigem Wetter gesegnet worden», schrieb Lincoln in seiner Erklärung. «Dies sind großzügige Geschenke von Gott ... Ich halte es für angemessen, dass diese vom gesamten amerikanischen Volk mit einem Herzen und einer Stimme ernst, ehrfurchtsvoll und dankbar angenommen werden. Ich lade daher die Bürger in meinem Lande und auch jene im Ausland ein, den letzten Donnerstag im November als Tag der Danksagung und des Lobes für unseren wohltätigen Vater zu begehen, der im Himmel ist.»

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New York vertreibt Obdachlose von der Straße

Nach mehreren Gewalttaten auf Passanten sollen nun die Obdachlosen von den Straßen New Yorks verschwinden. Laut einem Bericht der  «New York Times» hat die Polizei 127 Menschen in Unterkünfte für Obdachlose eingewiesen. 23 Obdachlose, die sich gegen die Einweisung wehrten, wurden in Haft genommen. Bürgermeister Giuliani begründete die Razzia damit, daß «die Straßen zivilisierter Städte nicht dafür seien, daß Menschen in ihnen schlafen». Es gebe kein Anrecht darauf, New Yorks Straßen zum Schlafen zu benutzen.

Beinahe-Flugzeugkollision in Los Angeles

Weil ein Kopilot eine Anweisung aus dem Tower aus dem Tower überhört hat, sind am Flughafen von Los Angeles nur knapp einer Katastrophe entgangen. Laut einer Mitteilung der Bundesluftfahrtbehörde (FAA), kam es fast zu einem Zusammenstoß zwischen einer Boeing 757 der Fluggesellschaft United Airlines mit 133 Menschen an Bord und einer Maschine der Aeromexico. Die Zeitung «Daily Breeze of Torrance» berichtete am Mittwoch unter Berufung auf nicht genannte Gewährsleute, der Abstand zwischen den Flugzeugen betrug nuur noch etwa 18 Meter.
Die Aeromexico-Maschine war am Montagabend in Los Angeles mit 36 Personen gelandet, so FAA-Sprecher Mitch Barker. Ein Fluglotse habe den Piloten angewiesen, an einer kreuzenden Startbahn anzuhalten, der Pilot reagierte jedoch nicht und fuhrt weiter. Der Sprecher der United Airlines, Matt Triaca, erklärte, der Pilot der startenden Boeing 757 habe seine Maschine hochreißen müssen, um eine Kollision zu vermeiden. Der Kopilot der Aeromexico sagte später, er sei beschäftigt gewesen und hatte geglaubt, eine Anweisung zur Weiterfahrt erhalten zu haben. Im vergangenen Jahr kam es auf dem Flughafen von Los Angeles zu 13 ähnlichen Vorfällen, mehr als drei Mal so viele wie im US-Durchschnitt. In diesem Jahr wurden bereits zwölf Vorfälle gemeldet.

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Details der Beratungsgebühren bei Reisebüros

Laut dem Präsidenten des Deutschen Reisebüro und Reiseveranstalter, Gerd Hasselmann, führt an der Einführung eines "Service-Entgeltes" bei den Reisebüros kein Weg mehr vorbei. Nicht nur der Verkauf von Bahn- oder Flugtickets, auch aufwendig zusammengestellte Individualreisen sollen vom Kunden künftig honoriert werden. Geplant ist z.B. 10,- DM für eine Bahnkarte, bis zu 30,- DM für ein Flugticket, 50,- DM für die Beschaffung eines Visums oder 100,- für ein schriftlich ausgearbeitetes Urlaubsangebot zu verlangen. Hoffentlich steigt die Qualität des Services dann genauso wie die Gebühren...

Rauchverbot in Disney Parks

Ab 30. Januar wird es für die Raucher ernst: Rauchverbot in allen Disneyparks in Kalifornien und Florida. Nachdem sich immer mehr Besucher beschwert hatten, wird das Rauchen ab diesem Termin nur noch in bestimmten Zonen erlaubt sein (hoffentlich werden das nicht solche Glaskäfige wie auf einigen Flughäfen...!). In Warteschlangen und Fahrzeugen war das Rauchen sowieso bereits verboten. Ach ja, nicht vergessen: Zigaretten gibt es in den Parks schon seit längerer Zeit keine mehr zu kaufen - also rechtzeitig eindecken!

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Immer mehr Amerikaner leiden an Fettleibigkeit

In den USA leiden immer mehr Menschen an Fettleibigkeit. Besonders deutlich nahm der Anteil der Betroffenen in den südöstlichen Staaten zu; allein in Georgia stieg die Zahl um rund 102 Prozent. Laut einer am Dienstag in Atlanta veröffentlichten Studie des Zentrums für Krankheitskontrolle und -vorbeugung galt 1991 ein Achtel aller Amerikaner als fettleibig. Im vergangenen Jahr traf dies bereits auf ein Fünftel der Bevölkerung zu.
Die deutliche Anstieg im Südosten ist der Studie zufolge auf die traditionell besonders fetthaltigen Speisen in der Region zurückzuführen. Dazu gehörten beispielsweise Grillhähnchen und Kartoffelsalate. Nach Angaben des Gesundheitsamtes von Georgia sind die Bewohner des Südostens zudem deutlich seltener sportlich aktiv als die übrigen Amerikaner. Am geringsten ist der Anteil der an der so genannten Adipositas leidenden Menschen in den westlichen und in den Neuengland-Staaten, jedoch stieg ihr Anteil auch dort. Menschen gelten als fettleibig, wenn ihr Körpergewicht um mehr als 30 Prozent über ihrem Idealgewicht liegt

Mäuseplage in Walt Disney World

Orlando (AP) Das Land von Mickymaus wird derzeit von einer Mäuseplage heimgesucht. Rund um den Vergnügungspark Walt Disney World im US-Staat Florida dringen immer mehr Mäuse in Wohnhäuser ein. "Es waren nicht nur eine oder zwei. Es gab Dutzende", berichtete die Rentnerin Mildred Jackson aus Zellwood. Ob Fallen, ob klebrige Matten - nichts habe funktioniert, die Plagegeister los zu werden. "Ich bin fast so weit, nach New Jersey zurück zu gehen."
Gouverneur Jeb Bush stelle inzwischen 400.000 Dollar bereit für Mäusegift und Fallen. Die Gesundheitsbehörden warnten bereits, dass sich die weitere Mäuse wegen des herannahenden kalten Wetters ein warmes Plätzchen in Wohnhäusern suchen könnten. Janet Doyle aus Plymouth erklärte, ihre Fallen mit Ködern bestücken zu wollen. «Es heißt: Wir oder sie. Ich will verdammt sein, wenn mich eine kleine Maus aus meinem Haus vertreibt», sagte sie.

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Viel Spaß mit Swissair

Eine Pannenserie hat am Wochenende Passagiere der Schweizer Fluggesellschaft Swissair auf eine harte Geduldsprobe gestellt, die mit einem Jumbojet von Zürich nach Atlanta fliegen wollten. Mit rund 24 Stunden Verspätung konnten die Flugreisenden schließlich am Sonntagmorgen nach einer Serie von Zwischenfällen Richtung USA aufbrechen.
Die Boeing-747 war laut Auskunft des Swissair-Sprechers Urs Peter Naef am Samstagvormittag mit 396 Passagieren und 16 Besatzungsmitgliedern an Bord Richtung USA gestartet. Nach rund einer halben Flugstunde entschloss sich der Pilot um 11.09 Uhr über Frankreich wegen Problemen an den Landeklappen zur Umkehr nach Zürich, wo der Jumbo um 12.30 Uhr wieder aufsetzte.
Zuvor hatte sich der Pilot nördlich von Straßburg die Genehmigung zum Ablassen von 87 Tonnen Kerosin geben lassen und war zu diesem Zweck Schlaufen auf rund 4.000 Metern Höhe geflogen. Das kreisende Flugzeug alarmierte offenbar Menschen am Boden, die besorgt Polizei und Feuerwehr benachrichtigten, wie Naef weiter sagte.
Um 15.55 Uhr rollte die inzwischen reparierte und kontrollierte Maschine erneut Richtung Startbahn; etwa 30 der ursprünglich 396 Passagiere hatten inzwischen auf andere Fluggesellschaften umgebucht. Beim neuerlichen Start kam das vierte Triebwerk nicht in Gang, und der Jumbo musste erneut umkehren. Der dritte Startversuch verzögerte sich, weil die Swissair wegen Arbeitszeitvorschriften eine neue Crew aufbieten musste. Gegen 19.00 Uhr wurden jene gut 360 Passagiere, die noch immer zur Reise bereit waren, erneut zum Einsteigen aufgerufen. Eine halbe Stunde später wurde der Flug aber endgültig annulliert. Laut Naef wurden die meisten Fluggäste in Hotels untergebracht; einzelne Schweizer hätten es vorgezogen, zu Hause zu übernachten.
Am Sonntagvormittag sollte die Maschine um 10.00 Uhr starten. Sie hatte aber wegen Nebels rund eine Stunde Verspätung. Um 11.00 Uhr rollte sie jedoch endlich an den Start und hob wenig später in Richtung USA ab.

Endlich Telefon!

Über 123 Jahre nach der Einführung des Fernsprechers in den USA ist jetzt auch das kalifornische Dorf Kennedy Meadows hoch in den Bergen der Sierra Nevada an das amerikanische Telefonnetz angeschlossen. Die rund 70 Einwohner des in fast 2.000 Metern Höhe gelegenen Ortes feierten am Wochenende die Telefonverbindung mit dem Rest der Welt in der einzigen Bar, der «Grumpy Bear Tavern», mit Country Music.

Der Barbesitzer Jan Gant nahm den Hörer von dem antik gestylten Wandtelefon und begann zu wählen. Alles, was er an die Strippe bekam, war jedoch ein Anrufbeantworter im Haus eines nach Texas verzogenen ehemaligen Einwohners von Kennedy Meadows, der später überrascht zurückrief. Die kalifornische Kommission für öffentliche Einrichtungen hatte erst vor vier Jahren zugestimmt, die Minigemeinde an das Telefonnetz anzuschließen.

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Erdbebengefahr in San Francisco steigt

Nach einer staatlichen Studie besteht eine 70%ige Chance daß die Bay Area um San Francisco in den nächsten 30 Jahren von einem schweren Erdbeben heimgesucht wird. Die Tatsache, daß eine Vielzahl von Erdspalten durch dichtbesiedeltes Gebiet um San Francisco führt, läßt die Anzahl der von dem nächsten "Biq Quake" betroffen Menschen steigen. Die "Störung" mit der höchsten Bebenwahrscheinlichkeit - 32% - ist der Hayward-Rodgers Creek Fault, der sich von Fremont bis nach Santa Rosa ausdehnt und durch den Osten der dichtbesiedelten East Bay Area führt. Die Schätzung der zu erwartenden Schäden durch die U.S. Geological Survey ist leicht höher als in der 1990 durchgeführten Studie, da nun eine größere Region als gefährdet eingestuft wird. Die Einstufung als schweres Erdbeben wird auf 6,7 gesenkt, das ist die Stärke des "Northridge Quake" von 1994, welches 57 Todesopfer forderte und 20 Mrd. Dollar Schaden verursachte. 

San Francisco zur besten Großstadt der USA gewählt

Das Money Magazine hat San Francisco zur besten Großstadt der USA gewählt. San Francisco steht auf Platz 1, gefolgt von Austin (Texas) sowie New York City. San Francisco nimmt überall Spitzenplätze ein, betreffend der Luftqualität, Vielfalt der Museen, Sportangebote sowie der Menge an Restaurants. Abschläge gab es für die Gefahr von Erdbeben sowie die hohen Kosten für Wohnraum. Die beste Kleinstadt ist Rochester (Minn.), gefolgt von Columbia (Mo.) und Boulder (Col.). 
Sonstige Plazierungen:
Niedrigste Kriminalitätsrate: 1. Appleton (Wis.) 2. Nashua (N.H.) 3. Danbury (Conn.)
Höchste Zunahme an Arbeitsplätzen: 1. Las Vegas 2. Punta Gorda (Fla.) 3. Austin, Texas
Auf der Website des Money Magazins kann man sich seine "eigene" Nummer 1 anzeigen lassen, aufbauend auf den persönlichen Vorlieben. 

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